Zur Geschichte der "Lichtburg"

PPostkarte aus 1919

Announce aus 1929
Zur Geschichte:
Der Gasthof „Zur
Erholung“ im Orte Quernheim(Kreis Diepholz)wurde im Jahre 1890 von der
Familie Kleybrink gegründet. Zu der Gaststätte gehörte auch noch
ein kleiner landwirtschaftlicher Betrieb und ein kleines Lebensmittelgeschäft.
Im Jahre 1929 wurde an diese Gaststätte ein großer Tanzsaal angebaut,in
dem bis zum Jahre 1952 regelmässig Tanzveranstalungen sowie Hochzeiten
und Theaterabende stattfanden. Unvergesslich sind in diesem Saal die Tanzveranstaltungen
der Nachkriegszeit, in der es trotz Alkoholmangels rauschende Feste gab. Der
Kleybrinksche Saal
war ein Besuchermagnet in jenen Jahren und somit waren auch die Filmvorführungen,die
ab 1947 einmal wöchentlich stattfanden, sehr beliebt. Der Wanderspieler
Rudolf Heintze, der vorher drei Kinos in Greifswald betrieben hatte, bespielte
unter dem Namen „Dümmer Landlichtspiele“ 18 Orte im heimischen
Dümmer-Raum bis hin nach Lübbecke. Darunter eben auch Quernheim und
in den Nachbarorten, sofern ein Saal vorhanden war. Das änderte sich im
Jahre 1948, als die DM eingeführt wurde. Von achzehn Spielorten blieben
noch zwölf. Aussergewöhnlich war nur, dass von all diesen Spielorten
der kleinste Ort, Quernheim, der erfolgreichste war. Dies lag aber am jungenSchwiegersohn
der Familie Kleybrink , Fritz Meier
(heute 89 J.),der nach jeder Vorstellung in der Gaststätte stand und mit
Hans Albers-Melodien auf dem Akkordeon den Gästen den Kinoabend verlängerte.
Wenn bisher nur dienstags in Quernheim gespielt wurde, bemühte man sich
um den Sonntag, was auch geschah und Rudolf Heintze noch mehr Besucher brachte.Nachdem
jedoch im Frühjahr 1953 im 5 km entfernten Dielingen (NRW) ein sationäres
Kino eröffnete,entschloss sich Fritz Meier, auch den Tanzsaal zum Kino
umzubauen. Unter Rücksichtnahme von Ausnahmeveranstaltungen (ortsinterne
Hochzeiten, Schützenfest, Schützenball) wurde auf Tanzveranstaltungen
verzichtet. Ein Problem war die Höhe des Saales mit 7,50 mtr. Eine Holzdecke
mit soeben am Markt erschienenen Homaton-Platten (wegen der Akustik) wurde „eingehängt“.,
so dass die Höhe nunmehr 5,10 mtr. Betrug.Eine 7,50 x 3,10 mtr.grosse Leinwand
wurde auf der 9,50 x 3,20 mtr.
grossen Bühne (auf der gastierten später Pat & Paterchon, der
Don Kosaken-Chor) installiert.
Ein grosses Problem war auch der neuerbaute Vorführraum, in der zwei Bauer-Projektoren
Platz fanden, die im Jahre 1958 gegen zwei Ernemann VIII-Projektoren ausgetausch
wurden.

Postkarte aus 1951
Im Jahre 1956 wurde
dann der Balkon mit 28 Plätzen ausgebaut. Noch heute schwärmen älterere
Ehepaare von den schönsten Stunden in den Fünfziger Jahren, zu zweit
auf dem Balkon knutschen zu dürfen, da man dort nicht gesehen wurde.
Am 1.Weihnachtstag 1952 wurde dann das Kino unter dem Namen „Lichtburg“mit
der Robert Stolz Operettenverfilmung „Das große Glück“
eröffnet. Es standen 450 Plätze zur Verfügung
und betrieben wurde das Kino von den beiden Töchtern und Schwiegersohn
des Wanderspielers Heintze, Alfred Temmelmann aus Diepholz. Die Süßwarenumsätze
lagen im Hause Meier; den Filmeinkauf besorgte der Filmkaufmann Curt Bloch aus
Bad Essen, der in Bad Essen („Bali“) und in Bohmte („Bohli“)
jeweils ein Kino betrieb.
Im Jahr 1957 wurde
das Breitverfahren „Cinemascope“ installiert.Dunkle Wolken zogen
im Jahr 1958 auf; nicht nur durch das Aufkommen des Fernsehens, sondern durch
die Planung des Baues eines Lichtspieltheaters in Lemförde. Die weitaus
grössere Nachbargemeinde schaute neidvoll auf das Vergnügungssteueraufkommen
im Säckel der Gemeinde Quernheim,das 1958 immerhin 12.200 DM Vergnügungssteuer
betrug und beschloß mit zinslosen Darlehen und v erlorene Zuschüssen
einen Kinobetreiber zu finden. Im November 1958 eröffnete Heinz Hollmeyer
die „Jägerhof“-Lichtspiele in einer weitaus besseren Verkehrslage.
Doch in Quernheim gab man nicht auf: Die Sitzkapazität wurde der Bequemlichkeit
wegen auf 350 Plätze reduziert, die Stühle erneuert und die Sichtverhältnisse
durch Ansteigen der hinteren 10 Reihen verbessert.Die Gemütlichkeit der
Gaststätte und die dort aufgestellte Musikbox mit den jeweils neuesten
Hits machten Quernheim zum Treffpunkt der Jugend und ließen die der Kinos
in Dielingen und Lemförde hinter sich zurück. Im Jahr 1960 wurde eine
neue Öl-Heißluft-Klimaanlage installiert.

Bedingt durch das Fernsehen gingen die Besucherzahlen in den nächsten Jahren
stark zurück.
Als im Jahre 1964 der Pachtvertrag mit den Temmelmanns auslief und schwierige
Zeiten für Kinos angesagt waren, war es Fritz Meiers Sohn Karl-Heinz (damals
14) , den durch den Besucheransturm bei „Schatz im Silbersee“(1964)
das Kinofieber voll ergriffen hatte. Da seine Eltern durch die Gaststätte
und das Lebensmittelgeschäft arbeitsmässig voll ausgelastet waren,
war es Karl-Heinz, der sich sämtlicher Arbeiten im Kino annahm. Man beschloss,
mit der Übernahme auch Werbung in den Zeitungen des Kreises Lübbecke
zu schalten. Da rief zwar den Protest der westfälischen Nachbarkinos in
Oppendorf ,Rahden und Lübbecke hervor, doch die Besucherzahlen konnten
schon in den ersten fünf Monaten um 100% gesteigert werden. Bei dem allgemeinen
Kinosterben blieb im Jahr 1966 das Kino in Oppendorf auf der Strecke;
Ein Knebelvertrag mit einem amerikanischem Filmverleih um den Superhit „Goldfinger“
brach im Januar 1967 den „Jägerhof“-Lichtspielen in Lemförde
das Genick. Ein Jahr später schloß die „Scala“ in Dielingen.
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er 1964
Goldfinger 1964 ............................................Bei Fuzzy 1967 gab
es erstmals Bier im Kino !!
"Stimmung im Spätprogramm" lautete das Motto von zwei Spätvorstellungen im März 1967 beim Wiedereinsatz eines alten Fuzzy-Klamaukwesterns. Als Stimmungsmacher gab es eine Flasche Barre Pils gratis. Da bis dato noch keine Flaschenware im Kino verkauft wurde, waren die Besucher hellauf begeistert.Auf der Suche nach Getränkehaltern wurde man bei Coca-Cola fündig und ab sofort gab es im Kino Bier, Cola und Sinalco. Die Kinohits des Jahres waren "Die Bibel" und "Die tollkühnen Männern in ihren fliegenden Kisten. Auf Platz drei der Franco Nero Italowetsern "Django".
Im Jahr 1968wurde ein einfacher handbetriebener Umdrucker mit Walze angeschafft und seit jener Zeit gibt es in Quernheim jeweils ab Montag neue Handzettel. In erster Linie waren sie für die Urlauber am Dümmer-See gedacht, da dieser kleine Ort unbedingt eine Anfahrtsbeschreibung brauchte. Unter dem Motto "Ein kleines Wort macht den Dümmer netter-statt Regen- sagt man Kinowetter" wurde an jedem regnerischem Tag auf den Zeltplätzen Programmzettel verteilt. Der Erfolg blieb nicht aus. Bei Regen lief alles..bei Sonnenschein waren die auch unter der Woche stattfindenden Spätvorstellungen oft besser als die 20-Uhr Vorstellungen besucht. Auch heute noch wird am Dümmer-See zusätzlich in Schaukästen geworben. "Doktor Schiwago" führt die Jahreshitparade in Quernheim an; gefolgt von "Helga", "Die Lümmel vomn der ersten Bank" "Die Wirtin von der Lahn" und auf Platz fünf "Oswald Kolle-Das Wunder der Liebe".
Als im August 1968 das Central-Theater in Wagenfeld schloss, wurde ein Großteil der noch gut erhaltenen Bestuhlung aufgekauft und man saß in Quernheim nur noch auf gepolsterten Stühlen. Durch einen geänderten Reihenabstand von 90 cm. verringerte sich die Sitzplatzzahl von 285 auf 230 Plätze. Überhaupt ging es ab 1968 im Kinogeschäft aufwärts. Es war der für das Gesundhetisministerium gedrehter Aufklärungsfilm "Helga" der die Kinos füllte und eine Reihe von Aufklärungsfilmen und Schulmädchenreports nach sich zog. Höhepunkt dieser Welle war der Ruhrpott-Sexknaller "Laß jucken Kumpel"(1973) der auch den letzten Otto-Normalverbraucher ins Kino lockte. Er brachte es auf sieben Wochen Laufzeit. Im Nachhinein steht die Branche heute zu diesen Filmen, da diese damals überlebenswichtig waren. "Doktor Schiwago" führt die Jahreshitparade in Quernheim an; gefolgt von "Helga", "Die Lümmel vomn der ersten Bank" "Die Wirtin von der Lahn" und auf Platz fünf "Oswald Kolle-Das Wunder der Liebe".
1968 eroberten erstmals die Paukerfilme die Herzen der Zuschauer. Roy Black und Uschi Glas waren groß im Geschäft. "Immer Ärger mit den Paukern" oder "Unser Doktor ist der Beste" brachten immer um die 1000 Besucher in einer Woche. Der Großfilm "Doktor Schiwago"setzte neue Maßstäbe für die fernsehverwöhnte Nation. Ein Highlight war im Jahr 1970 Disneys "Ein toller Käfer" mit 1426 Besuchern. Bemerkenswert die Wiedereinsätze der Großfilme..Ben Hur" in drei Tagen 565 Besucher; "Doktor Schiwago" in vier Tagen 624 Besucher. Und dann war da noch K.-H. Meiers Lieblingsfilm "Woodstock"; ein Konzertfilm über das berühmte Musikfestival. Es war der Film, der weit beworben wurde; sich in Quernheim zum Kultfilm entwickelte und das Quernheimer Kino über viele Grenzen bekannt machte. Der Film lief drei mal jährlich nur in der Spätvorstellung..volle Lautstärke, versteht sich, bis in die Achtziger Jahre. Wenn Kult, dann richtig. Das "Blues Brothers" ihn noch toppen sollte, ist später dran. Weihnachten 1972 brachte ein Obstbaumspediteur aus Cham mit Riesenannouncen den Film "Wo der Wildbach rauscht" wieder in die Kinos. 887 Besucher über Weihnachten waren das Signal für die ältere Generation, mal wieder ins Kino zu gehen. Ostern 1973 waren es Roy Black, Henry Vahl und Heidi Kabel , die mit "Grün ist die Heide" 2315 Besucher in zehn Tagen ins Kino lockten. Bis 1978 hielt der Senioren-Kult an und jedes Ostern und Weihnachten lief ein Heimatfilm in Quernheim. Anschliessend wurde dann in der Gaststätte, wie schon vor zwanzig Jahren, sich richtig einen getrunken. "War das ein schöner Kinoabend"


Unvergessen sind auch
die vier Sonntage im Jahr 1973, die wgen Ölmangels mit einem Auto-Fahrverbot
belegt wurden. Für das Kinogeschäft in Quernheim eine Katastrophe
(PS: am vierten Sonntag wurdemn 183 Fahrräder gezählt), jedoch die
Gaststätte erlebte die tollsten Sonntage seit Jahren.
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PPostkarte aus 1960
VVV
Als im Jahr 1978 in Espelkamp ein Servicekino mit Rauchererlaubnis eröffnet wurde (das war `78 total im Trend!!) ,entschloss man sich in Quernheim zu einer luxiösen Nichtraucherlösung. Obwohl der Reihenabstand normaler Kinos 95 bis 100 cm betrug, wurden französische Luxussessel bei einem Reihenabstand von 1,20 cm angeschafft. Gemäß dem Motto des Vaters "Nur Qualität setzt sich durch" waren es die teuersten Kinosessel Europas. Natürlich gingen Sitzplätze verloren, aber es war unglaublich gemütlich. Nicht zuletzt durch neues Outfit und Teppichboden. Als im Jahr 1980 der Deutschlandfunkreporter Manfred Behrens einen Bericht über den Untergang der kleinen Dorfkinos machen wollte, landete er versehentlich in Quernheim. Das Ambiente haute ihn um und die Reportage nahm ein gutes Ende und er versprach, mit einem Fernsehteam zurückzukehren. Eine SPIO -Bescheinigung, das Quernheim mit 392 Einwohnern Deutschlands kleinster Kino-Ort sei, machte alles noch interessanter. Behrens hielt sein Wort und 1981 tauchte erstmals ein Fernsehteam des WDR auf, Die ARD-Sendung "Dorfkino und Filmpalast"im Jahr 1982 (gleich nach "Dallas") vom Berliner Michael Strauven lies Quernheim neben München, Berlin, Hamburg und Paris glänzen. Das des Nachts Kälber vor dem Kino hergetriebeben wurden, war aussergewöhnlich und blieb bei den Landwirten in der Region unvergessen. Bis heute zählte man fünfzehn Fernsehsendungen und unzähloge Radioreportagen.

,wurden fram Als im Jahre 1978 in Espelkamp ein Servicekino mit Raucherlaubnis eröffnet wurde (das war damals
Die Hits des Jahres 1983 waren Steven Spielbergs ".E.T." und die Dustin Hoffman -Komödie "Tootsie", gefolgt vom Duo Thomas Gottschalk und Mike Krüger in"Die Supernasen. James Bond lamdete mit "Octopussy" auf Platz vier. 1984 führte die "Police Academy" die Jahres-Hitlist an, gefolgt von Gottschalk/Krügers "Zwei Nasen tanken Super".Auf Platz drei Bernd Eichingers "Die unendliche Geschichte"gefolgt von Steven Spielbergs "Indiana Jones und der Tempel des Todes", James Bond-Sag niemals nie"(mit Sean Connery !) und "Die Rückkehr der Jedi-Ritter".
Eines der bedeutendsten Jahre war 1985; nicht wegen des Filmangebotes. Dank des HDF (Hauptverband Deutscher Filmtheater) wurde wurde der Filmförderungsanstalt die sogenannte Zusatzkopienförderung ins Leben gerufen. Ab sofort kam jedes Provinzkino (unter 20.000 Einw.) in den Genuß, drei- bis viermal im Jahr einen Film zum Start oder zwei Wochen danach mitspielen zu dürfen. Dies geschah, um die Kinostruktur in kleinen Orten zu fördern und zu erhalten. Mit Beginn der Filmförderung ging es auch in Quernheim steil aufwärts. Nach einem katastrophalem ersten Halbjahr `85, in dem selbst die große UFA Zahlungsschwierigkeiten hatte ,war es der erste OTTO-Film, der in Deutschland alles ins Lot rückte. Eine Förderkopie zwei Wochen nach Start brachte es auf 2890 Besucher. Das Jahr 1986 glänzte durch "Zurück in die Zukunft" und "Top Gun". Zwei Jahre später lief dank einer Förderkopie "OTTO-der neue Film" zum Start und erzielte 3.480 Besucher in zwei Wochen. Nach den ersten fünf Tagen waren es schon 2093 Besucher und unter der Rubrik "Otto-Fieber bundesweit" war in der FUNK UHR zu lesen, daß Otto bei 392 Einwohnern 2093 Besucher ins Kino lockte...eine Sensation ! Doch zurück ins Jahr 1985:Spitzenreiter war "Otto-der Film" gefolgt von "Rambo II", "Police Academy II" "Ghostbusters" und "Beverly Hills Cop"


1986 eroberte Tom Cruise erstmalig mit "Top Gun" alle Kinoherzen, gefolgt von Robert Zemeckis "Zurück in die Zukunft" "Nummer 5 lebt" und Schimanskis "Zahn um Zahn" mit Götz George. Elf Wochen musste die Lichtburg auf den Film "Männer" warten, da der Filmverlag der Autoren den Film nach Ortsgrössen auslieferte. Mit 1388 Besuchern kam er dann doch noch auf Platz 6.
Im Jahr 1987 konnte "Otto-der neue Film" bedingt durch Bundesstart dank einer Förderkopie (siehe oben) 3480 Besucher verzeichnen. Auf Platz zwqei kam "Crocodile Dundee" vor "Die Reise ins Ich" und "Zärtliche Chaoten". James Bond landete mit "Der Hauch des Todes" in diesem Jahr nur auf Platz 9.

Dann aber kam 1988..das Jahr von "Dirty Dancing"Wochenlang mussten alle Provinztheatre auf eine Kopi warten. Er brachte es in Quernheim auf insgesamt 5015 Besucher. Auf Platz zwei "Rambo 3" gefolgt von Doris Dörries "Ich und er" und der Wiederaufführung von "Das Dschungelbuch" So ganz nebenbei...der acht Jahr alte Kultfilm "Blues Brothers"verbuchte 1986 in drei Einsätzen 786 Besucher.
Im Jahr 1989 war es wieder Tom Cruise und karibischer Zauber, der die Kinobesucher begeisterte. "Cocktail"verbuchte 2223 Besucher und landete auf Platz eins,gefolgt vom Duo Dustin Hoffman/Tom Cruise in "Rain Man". Auf Platz drei..und das mitten in Niedersachsen...Josef Vilsmeiers "Herbstmilch", der wochenlang mit bayrischem Akzent die hochdeutsche Provinz begeisterte. Auf Platz vier "Otto-der Ausserfriesische", "Die nackte Kanone" und Steven Spielbergs "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" mit dem göttlichen Sean Connery als Vater des Titelhelden.
Das im Jahr 1990 "Werner Beinhart" mit 4145 Besuchern fünf Besucher mehr zu verzeichnen hatte als die Nummer zwei "Pretty Woman" mag am norddeutschen Akzent liegen. Mit dem Frühjahr `91 zusammen verbuchte das Traumduo Richard Geree/Julia Roberts über 5000 Besucher. Auf Platz drei im Jahr 1990 lag mit 3468 Besuchern "Kuck mal wer da spricht"gefolgt von Michael Douglas "Rosenkrieg" und den "Ghostbusters".
Mit 3149 Besuchern war "Kevin-allein zu Haus" im Jahr 1991 der Spitzenreiter. Mit dem Oscar-Sieger "Der mit dem Wolf tanzt" wurde der traditionelle Kinosaal mit Dolby Stereo-Tontechnik (Haustechnik-Firma Kinoton, Hamburg) bestückt. Schlagzeile (siehe unten: "Die neue Tontechnik jagt Ihnen die Büffel durchs Kino") Auf Platz drei die Romanverfilmung "Nicht ohne meine Tochter", mit dem am 2.Mai das "Capitol" Kino in Bad Essen von dem Meiers eröffnet wurde. Theaterleiterin dort ist bis heute Karl-Heinz Meiers Schwester Irmhild Pape. Am 1.Januar 1991 löste Karl-Heinz Meier ein altes Versprechen an seinen Herforder Kollegen Wolfgang Heinemann ein, der bis dato das "Elite" Verzehrkino in Espelkamp betrieb. Aus Gesundheitsgründen wollte Heinemann das Kino abgeben und es war dessen Herzenswunsch, daß sein Kollege Meier, mit dem er über zehn Jahre täglich im Gespräch und Zahlen und Erfahrungen austauschte, das "Espelkamper Lichtspieltheater"(daher "Elite") weiterführte. Das durch dieses "Bermuda Dreieck" Quernheim/Espelkamp/Bad Essen eine gewisse Abschluss-Stärke entstand, ist eine logische Folgerung.
1992 war nicht das stärkte Kinojahr: Auf Platz eins Whoopi Goldberg mit "Sister Act" gefolgt von "Kevin-wieder allein zu Haus", "Ein Hund namens Beethoven" "Basic Instinct" und "Hot Shots".
WIRD FORTGESETZT!
(Enorm, wie viele Leute mich auf diese Seite ansprechen. Vielleicht solte ich die 60er Jahre noch aufarbeiten K.-H.Meier 19.11.06)
WIRD


WIRD FORTGESETZT
..am Ende
